Akademie 1 - Dr. rer. nat. Werner Budesheim, Reinbek

Werner Budesheim

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Akademie 1

Freie Lauenburgische Akademie

Der folgende Text erschien mit dem Titel „Von wegen total verstaubt: ‚Archäologie boomt’ - Freie Lauenburgische Akademie: 300 Mitglieder sind wissenschaftlich immer auf dem neuesten Stand“ in der „Bergedorfer Zeitung“ vom 9. Dezember 2014.

Dr. Werner Budesheim hat einen Blick für das Gelände. Schnell erkennt der Reinbeker, wo früher eine Siedlung gestanden oder sich Menschen niedergelassen haben könnten. Geht er über einen Acker, findet sein geschultes Auge nicht selten Zeugen aus längst vergangenen Zeiten. Das, was andere schnell als einfaches Stück Ton abtun würden, identifiziert er rasch als Gefäßscherben aus der Zeit um 1100 vor Christus. Alles, was mit Geschichte zu tun hat, fasziniert den Vorsitzenden der Freien Lauenburgischen Akademie (FLA). Und nicht nur ihn. „Das Thema Archäologie boomt“, weiß er.
Mitglieder und Gäste erwarten neues Programm mit Spannung
Dicht gedrängt sitzen die Zuhörer in den Räumen in Wentorf, wenn hochkarätige Wissenschaftler aus ihrem Fachbereich erzählen. Dem neuen Programm, das die FLA jetzt vorgestellt hat, sehen die 300 Mitglieder und Gäste der Akademie jedes Mal seit 24 Jahren mit Spannung entgegen. Das, was Dr. Werner Budesheim besonders freut und auch stolz macht: „Wir verbreiten keine verstaubten Kenntnisse. Unsere Referenten sind am Puls der Wissenschaft. Bei uns erfahren die Gäste, was gerade aktueller Stand ist.“ Die Themenbreite reicht von den „Römern und Germanen an der mittleren Lahn“ über die Geschichte der Parks, Landhäuser und Familien an der Elbchaussee bis hin zum Strukturwandel auf St. Pauli. Wird die Himmelsscheibe von Nebra ausgestellt, sind die FLA-Mitglieder nicht weit. Zur Picasso-Ausstellung nach Bremen fuhren gleich 91 Teilnehmer. „Für unsere Reise nach Venedig 2015 haben sich schon jetzt 51 Interessenten angemeldet“, so Dr. Budesheim. Auch er selbst tritt als Referent vor das Publikum, hält am 17. März einen Vortrag über die „Geographie, Geschichte und Kultur an der Lahn“.

Seine Begeisterung für längst vergangene Zeiten ist ansteckend. Denn schnell werden einfache Tonscherben zu spannenden Zeitzeugen, wenn er die passende Geschichte dazu erzählt. Einige der Scherben, die er auf einem Acker im Lauenburgischen gefunden hat, waren beispielsweise früher ein verzierter Kochtopf. „Die Menschen haben um 1100 vor Christus eine Kuhle in den Acker gemacht, Holz und Kohle hinzugefügt und ihn ordentlich durchglühen lassen“, so Dr. Budesheim. Bei geschätzt 600 Grad klappte dies sehr gut.
Langobardische Scherbe neben Römerlager gefunden
Eine grau-blaue langobardische Scherbe fand er durch puren Zufall. „Unbekannte haben im Internet eine Dolabra, eine Pionieraxt, angeboten. Darauf wurden Historiker aufmerksam“, so Dr. Budesheim. Als sie wenig später am Fundort gruben, entdeckten die Archäologen ein ganzes Römerlager. Am Rande der Aufschüttung fand der Reinbeker die langobardische Scherbe. „Mein größter Glücksfund“, sagt er. Alles, was er findet, meldet er dem Landesamt für Denkmalschutz - das ist Pflicht.

Wer sich für solche Geschichten und noch viel mehr interessiert, ist bei der FLA willkommen. Als Vor- oder Nachbereitung bietet sich die Gemeindebücherei Wentorf an der Hauptstraße 14 an. Denn dort gibt es immer die passende Fachliteratur zu den aktuellen Themen. „Das wird von vielen gern genutzt“, weiß Dr. Budesheim. Bei der FLA haben viele nicht nur ihren Horizont erweitert, sondern bei Vorträgen und Reisen gleichgesinnte neue Freunde gefunden.

Von Susanne Holz
Besuchsanschrift:
Dr. Werner Budesheim
Sonstkoppel 5
21465 Reinbek-Ohe
Rufnummern:
Telefon: 0 41 04 / 56 29
Telefax: 0 41 04 / 9 62 91 77
Internet:
Web: www.budesheim.info
E-Mail: kontakt@budesheim.info
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