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Dr. rer. nat. Werner Budesheim

Besuchsanschrift:

Dr. Werner Budesheim
Sonstkoppel 5
21465 Reinbek-Ohe

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Telefon: 0 41 04 / 56 29

Telefax: 0 41 04 / 9 62 91 77

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Internet: www.budesheim.info

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Geplante Tagestouren

Für das Jahr 2020 habe ich drei Tagestouren vorbereitet, einen Rundgang in Ratzeburg und zwei Busfahrten. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an über die Freie Lauenburgische Akademie.

Lfd. Nr.

Thema

Tag/e, Uhrzeiten

1.

St. Georg auf dem Berge -
Besuch des ältesten Kirchen-Standortes in der späteren Grafschaft Ratzeburg

Es gab erste Versuche, Missionsarbeit von diesem Standort im Blickfeld des slawischen Heiligtums auf dem Platz, wo heute der Ratzeburger Dom steht, zu unternehmen, die jedoch in dem großen Slawenaufstand von 1066 ein abruptes Ende fanden. Der Abt Ansverus und seine zwölf Mönche wurden auf der Flucht bei Einhaus abgefangen und getötet. Neue Ansätze der Christianisierung gab es erst nach der gewonnenen Schlacht bei Schmilau (1093) und dann endgültig mit der Herrschafts-Übernahme Heinrichs des Löwen, der dann den Ratzeburger Dom am ehemaligen Standort eines slawischen Heiligtums bauen ließ. - Wir besprechen die historischen Entwicklungen und besuchen die Kirche.

Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung wird erbeten.

Sonnabend, 16. Mai 2020, 10 bis ca. 12 Uhr, Platz vor der Kirche in Ratzeburg, St. Georgsberg.

Fällt aus.


2.

Kalkriese - Varusschlachtfeld von 9. n. Chr. oder auch nicht?

Nach der ersten Euphorie, nun das Schlachtfeld von Varus und Arminius (9 nach Chr.) endgültig gefunden zu haben, mehren sich auch Zweifel, ob es nicht der Standort der Schlacht des Legaten Caecina wenige Jahre später gewesen sein könnte, der sich in Abwehrkämpfen über die „pontes longi“, die langen Brücken, vor den Angriffen der Germanen rettete. Vielleicht sind auch beide Orte der Auseinandersetzungen identisch. Auch der teilweise rekonstruierte Wall, den man den Germanen zuschrieb, wird von einigen Archäologen für römisch gehalten. Die Interpretationen sind nach wie vor nicht abgeschlossen. Wir fahren (mit Bus) nach Kalkriese, besuchen das Ausgrabungs-Gelände und das Museum und werden teilhaben an den neuesten Forschungsergebnissen.

Kosten: 45 Euro für Mitglieder; 55 Euro für Gäste (einschließlich Eintritt in das Museum)

Sonnabend, 22. August 2020

8 Uhr ab Schwarzenbek Königsberger Allee B 207

8:20 Uhr ab Wentorf Am Grotensahl B 207

8:30 Uhr ab Bergedorf, S-Bahnhof, Ecke Weidenbaums-weg B 5

Rückfahrt ab 15 Uhr.

3.

Besuch des Deutschen Panzermuseums in Munster

Die Wiederbewaffnung des deutschen Teilstaates Bundesrepublik Deutschland begann unter amerikanischer Regie mit der Gründung der Bundeswehr im Jahre 1955. Die Erstausrüstung dieser Bundeswehr, besonders was das Heer betrifft, kam aus Amerika, finanziert durch den sog. Julius-Turm, das waren Rücklagen aus den Wirtschaftswunder-Jahren unter dem damaligen Finanzminister Julius Schäffer von rund 20 Mrd. DM.

Die ersten amerikanischen Panzer in der Bundeswehr waren vom Typ M 41, ein leichter Panzer, der den damaligen Anforderungen im beginnenden „Kalten Krieg“ in keiner Weise genügte. Er war eigentlich „Müll“, den die Amerikaner, gut bezahlt, loswerden wollten. Er diente der jungen Bundeswehr eigentlich nur für Schulungs- und Ausbildungszwecke. Danach kam der M 47, der schon im Korea-Krieg eingesetzt war. Es wurden dabei auch Panzer geliefert, deren Einschusslöcher zubetoniert waren. Danach kam der relativ neue Panzer M 48 A 1 und M 48 A 2 in der Zeit um 1962.

Damals war die Bundeswehr mit Zivilangestellten um die 500.000 Mann stark. Es war auch die Zeit um die sog. Kuba-Krise, es drohte ein Dritter Weltkrieg. Danach baute die Bundesrepublik ihre benötigten Panzer wieder selbst. Es kam der Leopard 1 und 2 und dazu verschiedene Erweiterungstypen, die dann - so oder so gesehen - auch zu „Exportschlagern“ wurden.

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Panzerwaffe in verschiedenen Ländern seit dem 1. Weltkrieg bis zur Gegenwart der Bundeswehr, in einer Zeit in der sich - leider - wieder verstärkt Spannungen in der Welt aufbauen.

Wenn die Zeit reicht und das Wetter stimmt, auf der Rückfahrt mit einem Abstecher zur blühenden Heide bei Niederhaverbeck, dort Kaffeepause.

Teilnehmerkosten: 45 Euro für Mitglieder, 55 Euro für Gäste (Eintritte und Führungen sind enthalten)

Die Anmeldung wird bis zum 15. August erbeten.

Sonnabend, 5. September 2020

8 Uhr ab Schwarzenbek Königsberger Allee B 207

8:20 Uhr ab Wentorf Am Grotensahl B 207

8:30 Uhr ab Bergedorf, S-Bahnhof, Ecke Weidenbaums-weg B 5

Rückfahrt ab 15 Uhr.


St. Georg auf dem Berge, links Tor zum Friedhof mit Blick zum Dom;

rechts: Innenraum zum Altar und zur Kanzel.

Fotos: Manfred Maronde, 2012, 2014

Stand:
15. Juni 2020

Ratzeburg-St. Georgsberg, Friedhofstor, Geformt wie das Ansveruskreuz Ratzeburg-St. Georgsberg, Innenraum von Empore