Dr. rer. nat. Werner Budesheim

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Geplante Tagestouren

Für das Jahr 2018 habe ich zwei Tagestouren vorbereitet, eine Rundreise und einen Rundgang, beide im Kreis Herzogtum Lauenburg. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an über die Freie Lauenburgische Akademie.

Stand: 8. November 2017

Lfd. Nr.

Thema

Tag/e, Uhrzeiten

1.

„Versteckte Wallanlagen und Burgen in Flur und Wald“

Seit der Einwanderung slawischer Gruppen ab dem Endes des 7. Jahrhunderts in das Land nördlich der Elbe (Polabien) wird der neu besiedelte Raum mit einem Netz von Wallanlagen überzogen, die nicht alle gleichzeitig entstehen, sondern verschiedenen Siedlungsphasen zuzuordnen sind.

Mit dem Beginn der sog. Deutschen Ostkolonisation ab der Mitte des 12. Jahrhunderts erscheint ein völlig anderer Typ von Burgen, nämlich Ritterburgen, die heute in der Wissenschaft als „Motten“ bezeichnet werden (nach dem franz. „chateau à motte“), sog. Turmhügelburgen.

Dazu kommen noch Burgen, deren siedlungsmäßige und funktionale Bedeutung ungeklärt ist.

Wir werden u. a. besuchen und besprechen: die sog. Ertheneburg bei Schnakenbek, eine eingeebnete Wallanlage bei Franzhagen, eine Motte im Koberger Forst, den Sirksfelder Ringwall, die Burg von Linau, die Reste des Duvenseer Walls, und wenn noch Zeit bleibt die mittelalterlichen Burganlagen von Borstorf.

Zeit für eine Mittagspause unterwegs wird gegeben. Teilnehmerbeitrag:
45 Euro für Mitglieder, 55 Euro für Gäste (alle Eintritte und Führungen sind enthalten).

Teilnehmerbeitrag: 40 Euro für Mitglieder, 45 Euro für Gäste.

Sonnabend, 5. Mai 2018

7:30 Uhr ab Schwarzenbek Königsberger Allee B 207

7:50 Uhr ab Wentorf Am Grotensahl B 207

8:00 Uhr ab Bergedorf, S-Bahnhof, Ecke Weidenbaumsweg B 5

8:20 Uhr ab Geesthacht Düneberger Str.


2.

„Gudow -
ein besonderer Ort im Lauenburgischen“
- ein Spaziergang durch die Geographie, Geschichte und Gegenwart von Gudow -

Gudow zählt zu den ältesten Kirchdörfern im Lande Ratzeburg. Es wird schon 1194 als solches urkundlich erwähnt. Sein slawischer Name bedeutet „Ort des God“, was meint „Ort des Guten oder des Tüchtigen“.

Um 1150 übernehmen aus den Westen kommende deutsche Kolonisten Dorf und Gemarkung, die zu 24 Hufen an Ackerland aufgeteilt wird. Die Hufe je Bauernstelle hat hier eine Größe von 12,3 Hektar.

Die aus Feldsteinen in Verschalungstechnik mit Gipsmörtel gebaute Kirche ist baugeschichtlich und kunsthistorisch von besonderer Bedeutung. Das Patronat war/ist ritterlich (Patronatsloge).

Neben dem Besuch der Kirche machen wir auch einen Gang durch den ursprünglichen Kern des Dorfes.

Soweit noch Zeit bleibt, kann ein Abstecher zum „Wendfeld“ bei Sophiental und zur ehemaligen Richtstätte jenseits des Segrahner Berges gemacht werden.

Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung wird erbeten.

Sonnabend, 26. Mai 2018, 9:30 bis ca. 12 Uhr, Platz vor der Kirche in Gudow

Linau, Burgreste unter Wald auf Wallanlagen, von Wassergräben geschützt.

Foto: Manfred Maronde, März 2015

Gudow, Kirche St. Marien, Felssteinbau mit angebauter Sakristei und Gibel aus Backsteinen, hinten hölzerner Glockenturm.

Foto: Manfred Maronde, April 2010